Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben

Baumaßnahmen

  • Die Fassade der Villa Elisabeth in neuem Glanz (2012)
    Die Fassade der Villa Elisabeth in neuem Glanz (2012)
  • St. Elisabeth: Visualisierung Apsisturm (Bauzeit 2014/15)
    St. Elisabeth: Visualisierung Apsisturm (Bauzeit 2014/15)
  • St. Elisabeth: Visualisierung Orgelempore (Bauzeit 2011-15)
    St. Elisabeth: Visualisierung Orgelempore (Bauzeit 2011-15)
  • Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Detail Rosette im Saal
    Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Detail Rosette im Saal
  • Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Saal, Bögen
    Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Saal, Bögen
  • Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Saal, Detail Stuck und Bögen
    Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Saal, Detail Stuck und Bögen
  • Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Saal, Stuck der Balustrade
    Villa Elisabeth nach Sanierung (2014) : Saal, Stuck der Balustrade
  • Villa Elisabeth (2013) : alter Zustand und Musterachse Freilegung der ursprünglichen Farbfassung
    Villa Elisabeth (2013) : alter Zustand u. Musterachse Freilegung d. ursprüngl. Farbfassung

ST. ELISABETH-KIRCHE

Bauabschnitt 2014/15

Die großzügige Förderung des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz und das treue Engagement der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, aber auch zahlreiche Spenden und die Einnahmen aus Vermietungen haben es ermöglicht, in der St. Elisabeth-Kirche einen weiteren Bauabnschnitt zu beenden:
In der Kirche wurde der nördliche Apsisturm ergänzt, um die Symmetrie des Innenraumes wiederherzustellen. Dieser Turm und die im letzten Bauabschnitt errichteten Türme der „Orgelempore“ bekamen außerdem eine spezielle Akustikverkleidung um den guten Raumklang der St. Elisabeth-Kirche zu erhalten und noch zu verbessern. Außerdem wurde der alte Terrazzoboden im Eingangsbereich saniert und die drei Portaltüren ergänzt.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende! Wir sind für jeden Euro dankbar!
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
IBAN DE71 500 400 500 400 500 400
BIC: COBA DE FF XXX
Verwendungszweck: 1003832X St. Elisabeth

VILLA ELISABETH

2006 stellt das Kulturbüro einen Antrag beim Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, es werden drei große Bauabschnitte bewilligt, die sowohl die denkmalgerechte Sanierung der Villa entscheidend voranbringen, aber auch den Aspekten der Nutzbarkeit Rechnung tragen

3. Bauabschnitt „Galeriesaal“ Januar - September 2014
Bei der Sanierung des Saals bestand die Hauptherausforderung darin zahlreiche Schäden zu beheben, dabei jedoch seine besondere Atmosphäre und Patina zu erhalten. Die nach dem Krieg aufgebrachten Farbschichten wurden komplett entfernt und die Originalfassung – ein heller Ockerton mit schönen Metallauflagen z.B: bei den Rosetten – kam zum Vorschein. Die Holzpaneele und der alte Parkettboden wurden abgeschliffen und geölt. Auch das Foyer und (zumindest teilweise) die beiden kleinere Säle im Erdgeschoss wurden saniert und die für die Kulturveranstaltungen so wichtige Infrastruktur verbessert: eine steuerbare Saalbeleuchtung, Strom- und Netzwerkanschlüsse, außerdem wurden die Toilettenanlagen erweitert und erneuert.

2. Bauabschnitt „Fassade“ 2013
Die stark verschmutzte und angegriffene Fassade wurde gereinigt und saniert, einschließlich der Fenster im EG und in den Treppenhäusern. Hinzu kamen einige Sicherheitsmaßnahmen wie eine Blitzschutzanlage und die Brandschutzertüchtigung der Kellerdecke.

1. Bauabschnitt „Bauaufsichtliche Belange“  2011/12
2006 stellt das Kulturbüro einen Antrag beim Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, es werden drei BA bewilligt, die sowohl die denkmalgerechte Sanierung der Villa entscheidend voranbringen, aber auch den Aspekten der Nutzbarkeit Rechnung tragen.
Maßnahmen: Brandmeldeanlage, Notbeleuchtung, Brandschutzvorhang im Foyer (zugelassen im Einzelfall), um einen Glasabschluss zu verhindern, RWA-Anlage im Saal, Ertüchtigung bzw. Neubau von Türen im EG, Glastüren vor Saal und Galerieeingang, etc.

Diesen drei Bauabschnitten ging eine langjährige Unterstützung des Landesdenkmalamtes Berlin voran:
Bei einem Bauabschnitt im Jahr 2006/07 wurde zunächst ein Gesamtkonzept entworfen und der Bauantrag gestellt, es folgte der Einbau von RWA-Anlagen und Brandschutztüren im kleinen Treppenhaus. Das Brandschutzkonzept ermöglicht die Erhaltung der sichtbaren Kassettentüren im Saal, in den Nebenräumen mussten einige kleinere alte Türen „geopfert“  und durch Brandschutztüren ersetzt werden. Durch einen zweiten Stromanschluss konnte endlich der Saal mit Strom versorgt werden.

Vor 2006:
Die zwei voraus gegangenen Bauabschnitte - Erneuerung des alten undichten Daches und Renovierung der Kassettenfenster - schaffen die Voraussetzung für eine vorsichtige Nutzung des Hauses, allerdings wegen unzureichenden Brandschutzes nur für kleinere Veranstaltungen - 2005 droht das Bauamt mit Schließung, wenn diese Probleme nicht schnell angegangen werden. Die Toiletten reichen nicht aus und es kommt wegen enger Rohre und geringer Gefälle oft zu Verstopfungen, auch die veraltete Elektrik (nur ein einziger Starkstromanschluss im Foyer versorgt mit losen Kabeln die gesamte Veranstaltungstechnik) ist unzuverlässig und verursacht sogar Kabelbrände.