Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben
  • einS von Canan Erek und Marc André, St. Elisabeth 2010 (Foto: Monika Rittershaus)
    einS von Canan Erek und Marc André, St. Elisabeth 2010 (Foto: Monika Rittershaus)
  • Wiedereröffnung der Villa Elisabeth nach der Sanierung, 2014
    Wiedereröffnung der Villa Elisabeth nach der Sanierung, 2014
  • Speakers Swinging – Konzertperformance von Gordon Monaham, 2014
    Speakers Swinging – Konzertperformance von Gordon Monaham, 2014
  • Ausstellung Basic Instincts, 2011
    Ausstellung Basic Instincts, 2011
  • Ringlandschaft mit Bierstrom - Wagnerprojekt des Solistenensembles Kaleidoskop, 2014
    Ringlandschaft mit Bierstrom - Wagnerprojekt des Solistenensembles Kaleidoskop, 2014
  • Hydra's Traces von LOSE COMBO mit dem Trio Nexus, St. Elisabeth, 2008
    Hydra's Traces von LOSE COMBO mit dem Trio Nexus, St. Elisabeth, 2008
  • BerlinBiennale: „Draftsmen's Congress” von Paweł Althamer, St. Elisabeth, 2012
    BerlinBiennale: „Draftsmen's Congress” von Paweł Althamer, St. Elisabeth, 2012
  • Konzert des Künstlerprogramm des DAAD, 2014
    Konzert des Künstlerprogramm des DAAD, 2014

Kultur Raum geben

Guten Ideen Raum geben
Ungewöhnliche, architektonisch wertvolle Spielorte zu öffnen und zum Experimentieren einzuladen, zum Entwickeln von Formaten jenseits der ausgetretenen Pfade; den jeweiligen Ort in das Gesamtkunstwerk mit einzubeziehen und als Inspirationsquelle zu nutzen, nicht gegen den Raum zu arbeiten.

Verbindungen schaffen
Sowohl thematisch geleitet unterschiedliche Sparten zu verbinden, als auch Genregrenzen aufzubrechen und damit zugleich eine Begegnung unterschiedlicher Kulturfreunde zu ermöglichen.

Zur (aktiven) Auseinandersetzung anregen
Künstlerische Auseinandersetzung auch mit schwierigen, unbequemen Themen zu fördern, das Publikum zu erreichen und zu berühren. (Gerade eine Kulturkirche schafft hier oft Querverbindungen zu religiösen/spirituellen Themen).

Förderung des künstlerischen Nachwuchses
Nachwuchskünstler, darunter auch Dramaturgen/Konzeptentwickler und Kuratoren, durch besonders reduzierte Mieten (sogenannte Fördermieten) finanziell zu entlasten und insbesondere in den Bereichen Veranstaltungsmanagement, PR/Marketing, technische Umsetzung, Fördermittelakquise etc. zu unterstützen.

Vielfalt ermöglichen, hohe künstlerische Qualität fordern
Bei der Programmauswahl, die das Kulturbüro gemeinsam mit dem Kulturausschuss der Gemeinde festlegt, ist die künstlerische Qualität (trotz oder gerade wegen aller Freude am Experiment) eine Grundvoraussetzung. Eine Festlegung auf bestimmte Kunstsparten, ein bestimmtes Genre oder Repertoire gibt es nicht, allerdings bilden zeitgenössische Produktionen sowie im Bereich der Musik auch die sogenannte Alte Musik einen Schwerpunkt.

Genaue Auswahl der Projekte als Garant für Qualität und Vielfalt
Die Projekte, die in unseren Spielstätten stattfinden, sind mit einigen Ausnahmen nicht von uns konzipiert und finanziell verantwortet, aber alle sorgfältig ausgewählt und unterstützend begleitet, darüber hinaus bringen wir uns bei vielen Projekten als Kooperationspartner auch inhaltlich beratend und finanziell entlastend ein. Wir initiieren neue Projekte und bringen Akteure zusammen.

Das kirchliche Profil
Kirche als offener, als vielfältig nutzbarer Ort – das Neben- und Miteinander von Glaube und Kultur, von Sakralem und Profanem – kirchliche Räume, in deren architekturhistorisch besonderen Rahmen Begegnungen, Auseinandersetzungen, Projekte stattfinden, erlebbar für viele Menschen und viele Interessen: diese Gedanken und Ideen inspirieren die Arbeit des Kulturbüros. Eine ständige Gratwanderung zwischen der Öffnung der Kirchen und der Bewahrung ihrer Identität – zwischen inhaltlichem Anspruch und wirtschaftlichen/personellen Engpässen ist der Arbeit immanent.