Kulturbüro Elisabeth Berlin
Kultur Raum geben

Pentatonische Permutationen - eine 24-stündige Klanginstallation zur Pfingstbesinnung

Sonntag, 24. Mai 2015 bis Montag, 25. Mai 2015

15 Uhr - 15 Uhr 

St. Johannes-Evangelist
Foto von den Pentatonischen Permutationen 2013
Berlin. Acht Lautsprecher spannen einen Raum im Kirchenraum auf, aus ihnen klingen Folgen von Klaviertönen, die ein von Benjamin Heidersberger geschriebenes Computerprogramm erzeugt und live spielt. Tonleitern mit Primzahllänge laufen in ständiger Phasenverschiebung gegeneinander und lassen so immer neue Melodie- und damit Narrationsfragmente auftauchen und wieder verschwinden. Bei der gewählten Anzahl der Tonleitern dauert die gesamte Komposition länger als das Universum alt ist. Gespielt werden daraus 24 Stunden.

Die Pentatonik erzeugt eine grundlegende Harmonie. Es gibt keine kompositorische Intention, der Permutationsalgorithmus lässt im Laufe der Zeit alle Möglichkeiten erscheinen und wieder verschwinden. Somit hat das akustische Ereignis erst einmal keine konkrete Bedeutung. Der Zuhörer kann sich ganz seinen Interpretationen und Assoziationen hingeben. Er kann sich frei im Raum bewegen, um sich, die unterschiedlichen Klangereignisse und den Kirchenraum zu erfahren. Er kann kommen, gehen und wiederkommen, wie es seinem Interesse entspricht.

Die Kirche ist für die Dauer der Installation durchgehend, auch nachts, geöffnet.
Pentatonische Permutationen IV ist die vierte Klanginstallation in dieser Kirche seit 2012.

Eintritt frei.