Kammerkonzert des DSO: „Heldinnen – Rosa Parks „You must never be fearful ...“
17 Uhr
Kammermusikserie des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin in der Konzertsaison 2026/2027.
In der Villa Elisabeth werden ihre Geschichten, ihr Werk und Wirken an drei Abenden lebendig – in Erzählungen von Autorinnen und Expertinnen, und in Kompositionen, die das Lebens- und Zeitumfeld der Protagonistinnen widerspiegeln.
Das zweite Konzert am 6. Dezember 2026 stellt Rosa Parks (1913–2005) vor, deren mutiger Alltagsprotest gegen Rassismus und Ungleichbehandlung 1955 zu einem Urmoment des US-amerikanischen Civil Rights Movement wurde. Ihre Weigerung, zu Zeiten der Segregation ihren Sitz im Bus für einen Weißen aufzugeben, setzte eine Bewegung in Gang, die letztlich zur Abschaffung der rassistischen »Jim-Crow-Laws« führte. Ihre Geschichte erzählt die Musikwissenschaftlerin, Journalistin und Musikerin Neneh Sowe.
* Der Titel stammt vom Schwarzen Komponisten Henry Thacker Burleigh und wird aus Respekt vor dem historischen Werk beibehalten, obwohl er veraltet und diskriminierend ist.
Programm:
Florence Price
Auszüge aus Werken für Klavierquintett und Streichquartett
Henry Thacker Burleigh
Arrangements von ›Negro Spirituals‹, bearbeitet für Streichquartett*
Nokuthula Endo Ngwenyama
Elegie für Klavierquartett
Mitwirkende:
Byol Kang Violine
Clemens Linder Violine
Annemarie Moorcroft Viola
Mischa Meyer Violoncello
Benjamin Hochman Klavier
Neneh Sowe Lesung
Veranstalter:
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin in Kooperation mit dem Kultur Büro Elisabeth
Foto © Schlesinger Library on the History of Women in America