Trauerritual für Übergangszeiten mit Trauerbegleiter*in Pauli Sprang
jeweils von 18 bis 21 Uhr
Vier Abendtermine im Februar 2026.
Das Trauerritual im Winter findet im ahorn space am Hermannplatz 8, 10967 Berlin statt.
Anmeldung bei lisbeth@elisabeth.berlin
Dieses Trauerritual richtet sich nicht nur an Menschen, die gerade einen großen Verlust verarbeiten, sondern lädt uns ein, Verlusterfahrungen als grundlegenden, konstanten und uns verbindenden Teil unseres Mensch-Seins wahrzunehmen.
Die Jahreszeiten erinnern uns daran, dass alles im Wandel ist – und jede Veränderung kann Verluste beinhalten. Auch der Zustand unserer Welt, der Umgang mit dem Planeten und politische Realitäten bieten Gründe zum Trauern. Manchmal erfahren wir diese als schwerwiegend und eindeutig, und manchmal aber auch leiser, diffuser oder normalisierter, so dass es schwerer sein kann, sie in unserem schnellen Alltag wahrzunehmen und zu betrauern. Gerade die Stille und Dunkelheit des Winters lädt uns dazu ein, nach innen zu kehren und das, was vergehen muss, loszulassen, damit neues Leben möglich wird.
Ein Trauerritual bietet einen geschützten Raum, mit all dem, was uns schmerzt, in Kontakt zu gehen. Dies kann hilfreich sein, um zu dem, was uns wichtig ist im Leben, zurückzukehren und es zu ehren. Der klare Rahmen und die Beziehungen, die wir dabei weben, können uns helfen, mitfühlend mit unserer Trauer in Verbindung zu kommen und dadurch schmerzhafte Veränderungen in den Lebensfluss zu integrieren.
Es handelt sich bei diesem Angebot nicht um eine Therapie und setzt ein eigenverantwortliches Handeln der Teilnehmenden voraus. Bei einem akuten Trauerfall, Bedenken oder Fragen melde dich bitte vorher bei uns.
Tickets:
Es gibt eine gestaffelte Teilnahmegebühr von 60 Euro, 80 Euro und 100 Euro für ein solidarisches Miteinander.
80 Euro ist der reguläre Preis. Wer einen Beitrag von 100 Euro zahlen kann, finanziert dadurch ein Ticket für eine Person mit weniger Einkommen mit. Das ermäßigte Ticket kostet 60 Euro.
Außerdem gibt es Reparations-Freiplätze oder stark vergünstigte Teilnahmeplätze für Personen, die historisch und aktuell am stärksten diskriminierten Bevölkerungsgruppen angehören, wie u.a. BiPoC, LGBTQI+*, Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, und Menschen, die von Klassismus und/oder Armut betroffen sind.
Alle Termine im Februar 2026
Freitag, 6. Februar- 18-20:30 Uhr
Freitag, 13. Februar - 18-20:30 Uhr
Samstag, 21. Februar - 18-21 Uhr
Samstag, 28. Februar - 18-20.30 Uhr
Anmeldung bei lisbeth@elisabeth.berlin